Premiere:
26. April 2013

Es spielen:
Anthony Antonas
Ulrike Auras
Anton Demarczyk
Jonathan Noé
Simone Pichler
Anna Verena Ruth
Hans Schlicht
Zeynep Tunç
Barbara Wankerl
Siri Zoé Widmann

Musik & Sounds:
Christopher Fellinger

Bühne:
Cornelia Kühnel

Licht:
Jo Hübner
Cornelia Kühnel

Art Direction:
Cornelia Kühnel

Spielfassung & Dramaturgie:
Ulrike Auras

Regie:
Christian Auras
Ulrike Auras

Büchner. Lenz. Woyzeck.

Eine Produktion der tollhaus theater compagnie

Georg Büchner starb 1837 im Alter von nur 23 Jahren und wurde mit seinem naturgemäß schmalen Werk dennoch wegweisend für die deutsche Literatur. In diesem Jahr feiert man allerorten den 200. Geburtstag des „Klassikers“ Büchner. Dabei ist Georg Büchner ein Volksautor, der den Leuten aufs Maul – aber auch in die Seele – schaut, und die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie leben, kritisch betrachtet und hinterfragt.

Ihn interessieren Menschen aus Fleisch und Blut, nicht „Marionetten mit himmelblauen Pappnasen und affektiertem Pathos“. Ihn interessiert auch und vor allem das Leben der „Geringsten“. Und so stellt er den psychisch kranken Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz in den Mittelpunkt seiner Novelle Lenz. Der ausgebeutete und ebenfalls psychisch kranke Soldat Woyzeck ist Hauptfigur von Büchners gleichnamigem Drama.

Für ihre Produktion Büchner.Lenz.Woyzeck. hat die tollhaus theater compagnie die Erzählung Lenz dramatisiert und verbindet sie mit dem Drama Woyzeck zu einem Theaterabend. Im Mittelpunkt stehen die Außenseiter, die Verrückten.

Der eine, Lenz scheitert an dem Versuch, mit Hilfe wohlwollender Menschen und der Religion aus seiner Psychose herauszufinden; seine Verrücktheit überfordert seine Umwelt und schafft ebenso berührende wie komische Situationen. Der andere, Woyzeck, wird durch die äußeren Umstände und seine Mitmenschen in eine ausweglose Situation getrieben.

„Ich verachte niemanden, ...“ schrieb Georg Büchner, der 1833 zusammen mit Kommilitonen und Handwerkern die Gesellschaft für Menschrechte gründete, im Februar 1834 in einem Brief an seine Familie. In diesem Sinne könnte er heute – in einer Zeit, in der Schwache, Alte und Kranke immer mehr ins Abseits gedrängt werden - Vorbild sein.

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