Premiere:
11. Oktober 2007

Es spielen:
Anette Achtzehnter
Ulrike Auras
Angie Brinkmann
Anton Demarczyk
Georg Eggers
Anja Messerschmidt
Hans Schlicht

Musik & Sounds:
Christopher Fellinger

Bühne:
Cornelia Kühnel

Licht:
Jo Hübner
Cornelia Kühnel

Kostüme & Maske:
Maja Demarczyk

Art Direction:
Carsten Abelbeck

Regie:
Christian Auras

Glückliche Zeiten

Alan Ayckbourn

eine Produktion der Tollhaus Theater Compagnie

«Gerry: (...) Trotzdem - wisst ihr - es gibt im Leben Momente - ganz selten - da merkt man ganz genau, dass sie zu den glücklichen Momenten gehören. (...) Und manchmal ist man so damit beschäftigt, sich über das Morgen Gedanken zu machen oder über das Gestern nachzudenken, dass man diese Augenblicke gar nicht wahrnimmt. »

Anfangen, wo etwas aufhört. Am Anfang steht das Ende einer ganz normale Familienfeier: Laura, die Frau des Bauunternehmers Gerry Stratton, feiert ihren 54. Geburtstag im Stammrestaurant der Familie. Neben Ehemann Gerry haben sich ihr Sohn Glyn und dessen Frau Stephanie eingefunden - die beiden versuchen gerade, ihre brüchige Ehe zu retten und sich gemeinsam auf einen Neuanfang einzulassen. Der zweite Sohn Adam hat an diesem Abend seine - nicht standesgemäße - Freundin, die Friseurin Maureen («Und was ist verkehrt an einer Friseuse?») zum ersten Mal der Familie vorgestellt. Zwischen Dessert, Espresso und Digestif werden offene und verborgene Bosheiten ausgetauscht, schwelende Konflikte und Probleme werden kleingeredet oder totgeschwiegen.

Am Ende der Feier bricht Ayckbourn dann die Einheit der Zeit radikal auf: Während die Eltern noch zwei Stunden im Lokal bleiben, erleben wir an einem anderen Tisch wie sich die Beziehung von Glyn und Stephanie in den zwei folgenden Jahren entwickeln wird, während wir an einem dritten Tisch Adam und Maureen über zwei Monate hinweg Schritt für Schritt zurückbegleiten bis zu dem Abend, an dem die beiden sich kennenlernten. Das Stück endet mit dem Beginn des Geburtstagsfests, doch das Wissen um ihre Vergangenheit und ihre Zukunft, verändert - rückwirkend - den Blick auf die sechs Figuren. Auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück merken sie oft nicht, wenn sie ihm ganz nahe sind.


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