Premiere:
2000

Regie:
Ulrike Auras

Hiob Proben

István Eörsi

Wie lässt sich ein Drama entwickeln, in dessen Mittelpunkt der Hiob der "Hiobsbotschaften" steht? Die Hauptfigur des Theaterstückes «Hiob Proben», Regisseur an einem Stadttheater, ist besessen von dieser Frage. Mithilfe der alttestamentarischen Symbolfigur schuldlosen Leidens will er versuchen, Menschheitskatastrophen und individuelles Unglück sowie die damit verknüpften Themen Schuld und Gerechtigkeit, Hinnahme und Auflehnung künstlerisch zu verarbeiten.Unterstützt wird er dabei von einer Regie-Assistentin und einer Handvoll Schauspieler. Zu diesem Ensemble gehören auch drei bühnenerfahrene Amateure, die immer wieder aus der Rolle fallen, sich gegenseitig und die Kollegen an den Rand der Verzweiflung treiben und dem eigentlich ernsthaften Unterfangen eine komische Note verleihen. Man improvisiert und diskutiert zahlreiche Varianten. Doch während der Arbeit werden die Assistentin, der Hauptdarsteller und vor allem der Regisseur selbst von Schicksalsschlägen hiobschen Ausmaßes eingeholt. Am Ende des Stückes ist das Stück im Stück noch immer nicht fertig.

Das Hiobthema entzieht sich wohl einer dramatischen Bearbeitung, außer man macht daraus wie Istvàn Eörsi eine Backstage Comedy, denn «glückliche Autoren finden in glücklichen Momenten einen Kompromiss, der unerbittlicher ist als die tödlichsten Tragödien.»


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