Premiere:
18. Mai 2001

Es spielen:
Anette Achtzehnter
Christian Auras
Ulrike Auras
David Creedon
Klaus Mulzer
Felix Schaeffler
Hans Schlicht
Isabell Schlicht
Barbara Wankerl

Musik & Sounds:
Christopher Fellinger

Videos:
Carsten Abelbeck

Bühne:
Philip Ellermann
Mark Liebke

Licht:
Jo Hübner

Kostüme & Maske:
Madeleine Hasselmann

Art Direction:
Carsten Abelbeck

Regie:
Antje Wabnitz

Macbett

Eugène Ionesco

«Du wirst meine Macht zu spüren bekommen» sirrt die Hexe dem siegreichen Krieger Macbett verführerisch ins Ohr und drängt ihn, seinen Machthunger zu stillen. Besessen von Ehrgeiz ermordet er den selbstherrlichen König Duncan, der ihm seine Treue nicht entsprechend entlohnt, heiratet dessen Witwe und schreckt schliesslich nicht davor zurück, seinen loyalen Weggefährten Banquo umzubringen. Denn auch in Banquo haben die verheissungsvollen Stimmen Machtgelüste geweckt. Das Ende ist hinlänglich bekannt: Kaum hat Macbett den Thron bestiegen und im Allmachtswahn jegliche Menschlichkeit preisgegeben, wird er seinerseits ermordet. Sein Nachfolger wird zum Begründer einer blutrünstigen, totalitären Dynastie, deren Angehörige heute noch ihr Unwesen treiben.

Rund 350 Jahre nach Shakespeare schrieb Ionesco in Anlehnung an dessen «Macbeth» eine blutig-schwarze Farce, in der das Streben nach Macht zur blinden Gier bar jeglicher politischer Zielsetzungen verkommt. Und das Volk jubelt dem jeweiligen Tyrannen bedingunglos zu. Absurdes Theater als Überspitzung der Realität, die einem allzu vertraut erscheinen mag. «Der Sieger hat immer Recht» - diese Tatsache beklagen stets nur die Verlierer.


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